Anime Review: Sword Art Online Staffel 1

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Ab Oktober ist es endlich so weit: Sword Art Online Alicization läuft im Simulcast. Um uns bestmöglich darauf vorzubereiten haben wir kürzlich einen Sword Art Online Rewatch gestartet. Mit der ersten Staffel sind wir mittlerweile durch und da bietet es sich an, auch direkt eine Review darüber zu schreiben. Wir beide haben den Anime damals, genauer gesagt 2012, gesehen, als er in Japan lief. Es war cool, den Anime jetzt nochmal mit deutscher Synchronisation zu schauen.

Wir befinden uns im Jahre 2022. Endlich erscheint das neue Virtual-Reality-Game, auf das sich so viele gefreut haben: Sword Art Online. Es wird mit einem speziellen Helm gespielt, dem NerveGear, der einen Spiel völlig in das Spiel eintauchen lässt. Der Körper bleibt dabei bewegungslos auf dem Bett liegen. Der Protagonist Kirito war bereits von der Beta so fasziniert, dass er sich sehr auf das Release gefreut hat. Die Ernüchterung kam jedoch sehr schnell: es gibt keinen Button zum ausloggen im Spiel. Die Spieler sind gefangen in dieser virtuellen Welt von Aincrad. Ihnen wird gesagt, sie können erst fliehen, wenn sie das Game komplett durchspielen. Das ist jedoch nicht so einfach, wenn ein Tod in Aincrad auch den Tod in der richtigen Welt bedeuten soll…

   

Ich finde die Idee hinter Sword Art Online wahnsinnig gut. Ich bin selbst leidenschaftliche Gamerin und kann mich dadurch teilweise sehr gut mit Kirito und Asuna identifizieren. So muss ich wirklich sagen, dass mir ihre Ausflüge in dieser Staffel nach Sword Art Online und Alfheim Online sehr gut gefallen haben. Beide MMOs sind wahnsinnig coole Spiele.

Generell verneige ich mich vor Reki Kawahara für seine Welten, die er erschaffen hat. Aincrad ist eine wahnsinnig schöne MMO Welt, in die ich auch nur zu gerne eintauchen würde. Jedoch ohne die negativen Eigenschaften des Spiels, dass man sich nicht mehr ausloggen kann. Aber auch diese Idee hat mich von Anfang an gefesselt. Was macht man, wenn einem das wirklich passieren sollte? Kiritos und Asunas Wille zu kämpfen hat mich mehr als einmal beeindruckt. Es macht unfassbar Spaß den beiden zuzusehen. Generell wurde hier ein richtig schönes Pärchen erschaffen, dass durch dick und dünn geht, gemeinsam lacht und weint. Und das finde ich das schöne an SAO.

Das interessante an dieser ersten Staffel fand ich ja, dass die Staffel zwar 25 Folgen hat, wir dabei aber in zwei völlig verschiedene Fantasy Welten abtauchen. Mir persönlich hat Aincrad, welche in Folge 1-14 behandelt wurde, besser gefallen. Kann aber auch gut sein, dass ich das Spiel an sich durch den Aspekt, dass die Spieler in der Realität sterben können, intensiver empfand. Da war dieser gewisse Nervenkitzel dabei, der die Story in meinen Augen wunderbar ergänzt hat. Denn die Story an sich empfand ich als fesselnd, noch mehr jedoch die Charaktere und ihre Erlebnisse. Die Spieler, die sie getroffen haben und ihr Leben Online beeinflusst haben. Einfach eine sehr interessante und intensive Erfahrung.

Dennoch empfand ich bei Alfheim Online mehr den Wunsch, selbst in dieses MMO einzutauchen. Die Idee mit den Flügeln und dieser dadurch gewonnenen Freiheit ist einfach wundervoll. Hier empfand ich die neuen Charaktere übrigens nicht mehr so tiefsinnig und anziehend wie in Aincrad. Und auch Kirito war wie ausgewechselt, was aber der Story geschuldet war. Dennoch habe ich hier ebenfalls unfassbar viel Spaß gehabt und das ist ja im Prinzip das, was am Ende zählt.

Wenn man einen Rewatch macht, fällt einem mehr auf, als wenn man einen Anime zum ersten Mal schaut. So sind mir hier auch einige Logiklücken aufgefallen oder ein paar Szenen fingen an zu nerven, weil sie zu repetitive oder gezwungen mysteriös waren. So, wie ich zu Anfang von den Welten verzaubert wurde, hat es der Anime nicht nochmal geschafft. Was jedoch auch daran liegen kann, dass ich schon zu sehr im Sword Art Online Universum drin bin. Ich habe das Smartphonespiel Sword Art Online: Memory Defrag eine längere Zeit lang gespielt, habe einige Zeit in die Playstation Spiele Sword Art Online Re: Hollow Fragment und Sword Art Online: Lost Song investiert, habe die Light Novel von Sword Art Online begonnen und bin nun bei Band 2 und und und.

   

Was das World Building von Reki Kawahara angeht kann ich Mia da nur absolut zustimmen, denn die Welten von SAO und ALO sind einfach großartigen und laden absolut zum erkunden ein. Ich freue mich hier ja schon ein wenig, dass es so viele coole Spiele gibt, in denen wir Gamer die Chance haben, ebenfalls in diese Fantasie ein zu tauchen. Der Anime macht hier auf jeden Fall soweit schon mal einen sehr guten Job. Was die Charaktere angeht, gibt es da hin und wieder noch eher den ein oder anderen Kritikpunkt. Denn gerade was Kirito angeht, versagt die Serie leider manchmal, wobei ich die Schuld nicht unbedingt an ihm, sondern am Autor sehe.

Denn natürlich ist Kirito ein perfekter Main Char. Er ist stark, selbstbewusst und zielstrebig. Da frage ich mich wirklich, ob es denn nötig ist, ihn auch noch zum Hahn im Korb zu machen? Warum gibt es keinen “vernünftigen” Rivalen/Best Bud, den man hier wirklich ernst nehmen kann? Klein und Egil zähle ich hier definitiv nicht dazu. Einfach jemand der Kirito auch die Stirn bieten kann. Klar es gibt eine menge starker Frauen, die destabilisieren sich aber alle in Kirito´s Gegenwart und das ist sowohl lächerlich wie auch traurig. Mal abgesehen davon ist Kirito genau deshalb einfach nur stupide OP. Ich sag da nur Admin-Rechte…. Nichts desto trotz mag ich ihn natürlich trotzdem, ich finde es nur schade, das Kawahara, genau diese Chance verpasst und verspielt hat.

Ansonsten kann ich die Serie eigentlich nur empfehlen, da sie wirklich gut ist und ziemlich viel Spaß macht. Ich bin wirklich gespannt was mich mit der zweiten Staffel wohl erwartet!

In der Welt von Sword Art Online kann man viel erleben, ich bin sehr dankbar dafür. Vor allem über diese Vielfalt und die verschiedenen Medien bin ich sehr froh. Da ist definitiv für jeden etwas dabei. Den Anime finde ich von allen Umsetzungen nach der Light Novel bisher am Besten. Er nimmt einen als Zuschauer mit und entführt einen regelrecht in diese anderen Welten. Das Zusammenspiel zwischen Story, Charakteren, wunderbarer Musik, wahnsinnig tollen deutschen Synchronsprechern die mit viel Herz bei der Sache sind und vielem mehr macht den Anime so besonders. Es freut mich sehr, wie viele Menschen in diese Welten, die uns Sword Art Online ermöglicht haben, eintauchen und Spaß dabei haben. Und dieser Anime ist dabei eine wunderbare Ergänzung, die man in meinen Augen definitiv gesehen haben sollte. Und ich bin gespannt, ob unser Jahr 2022 Ähnlichkeiten haben wird mit dem Sword Art Online 2022 wo die Geschichte ihren Lauf nahm. Von mir bekommt der Anime 9 von 10 Ausflüge in ein MMORPG.

Eure


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Wakanim

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Mia

Hallo ihr lieben. Mein Name ist Mia und ich bin 25 Jahre alt. Ich liebe Animes und Mangas über alles, bin aber auch ein absoluter Film- und Serienjunkie oder lasse meinen Abend auch gerne mit zocken ausklingen und habe auch nichts gegen ein gutes Buch am Wochenende.

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