Anime Review: PERSONA5 the Animation

Im Gegensatz zu Fuma kenne ich das Persona 5 Game noch nicht. Mittlerweile habe ich eine Stunde in das Spiel investiert. Als wir den Anime gesehen hatten, habe ich da jedoch noch nichts von dem Spiel gesehen. Daher hatte ich beim Ansehen des Animes auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Trotzdem empfand ich den Anime wirklich sehr gut. Man wird auch ohne Kenntnisse gut heran geführt. Außerdem bin ich im Persona Universum alles andere als neu, daher merkt man die Grundzüge des Spiels am Anime, was mich sehr freut. Ich habe so große Lust auf das Spiel durch den Anime, es ist der Wahnsinn!

Bei dieser Review handelt es sich um eine Kombination meiner Meinung und einer stark gekürzte Zusammenfassung meiner wöchentlichen Beiträge im Rahmen unserer Anime Spring Season 2018 und Anime Summer Season 2018 Beiträge. Das, was ich dort geschrieben habe, beläuft sich auf insgesamt 5000 Wörter und wer das nicht wöchentlich mitverfolgt hat, kann das selbstverständlich auch nicht so einfach nachlesen. Daher hier eine gekürzte Variante, ohne zu viel zu verraten und selbstverständlich wie immer ohne Spoiler.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Wakanim bedanken, dass Sie uns einen Premium Account zur Verfügung gestellt haben, um uns bei den wöchentlichen Anime Season Beiträgen zu unterstützen.

Die Phantom Thiefs sind eine Bande edler Räuber, deren erklärtes Ziel es ist, die Herzen korrupter Menschen zu rauben. Nachdem sie sich bereits einige Ziele geschnappt haben und ihr Name sich per Mundpropaganda verbreitet hat, machen sie sich auf zum nächsten Coup. Dieses mal soll es ein Casino sein, doch der Raubzug verläuft leider nicht so glatt wie geplant. Denn der Verrat eines Teammitgliedes führt zur Festnahme des Anführers, Joker.

Hinter dem Alias Joker verbirgt sich der Oberschüler Ren Amamiya. Unter Drogen gesetzt versucht die Polizei den Jungen unter harter Folter zum Reden zu bringen, doch sie scheitert. Die Staatsanwältin Sae Niijima versucht durch ein Verhör die harte Schale des Jünglings zu brechen und der Wahrheit auf die schliche zu kommen. Denn obwohl die Taten der Phantom Thiefs offensichtlich sind, gibt es keine Beweise die deren handeln belegen.

Um die Wahrheit heraus zu finden, springt die Anwältin ein halbes Jahr zurück, zu dem Zeitpunkt als der straffällig gewordene Ren nach Tokyo kam. So erhofft sie sich nach und nach die Geheimnisse auf zu decken. Also begann Ren mit seinem Bericht, wie alles mit einer mysteriösen App auf seinem Smartphone startete…

   

Dadurch, dass Fuma in der Anime Spring Season zu dem Anime geschrieben hat und ich erst in der Anime Summer Season, muss ich hier vieles komplett neu schreiben. Was aber gar nicht schlimm ist, es sind nur hier andere Aspekte, als in den wöchentlichen Beiträgen zur Season, falls die jemand von euch verfolgt hat.

Ich muss wirklich sagen, dass mich der Anime äußerst positiv überrascht hat. Zwar habe ich immer noch keine Umfangreichen Kenntnisse über das Spiel, dennoch war ich mit diesem Anime sehr zufrieden. Dadurch, dass ich Persona 3 bis zum Umfallen gespielt habe, den ersten Film von Persona 3 gesehen habe und das Persona 4 Game mehr als exzessiv gespielt habe, fühle ich mich im Persona Universum wie zu Hause. Da begrüße ich es natürlich, hier eine komplett neue Story mit komplett neuen Charakteren zu bekommen. Ich fand es auch schön, dass ich hier erst den Anime gesehen habe und danach das Spiel, bei Persona 4 war es genau andersrum.

Ich liebe die Social Links bei den Persona Spielen, die sind meistens für mich ein großes Highlight. Von daher sorgt der Anime dafür, dass ich mir überlege, ob ich manche Charaktere vielleicht mehr mögen würde, wenn ich ihre Social Links durchspielen würde. Ich denke schon. Man merkt hier also, dass der Anime nicht die Zeit hat, sich um alle Social Links zu kümmern. Aber es wurden wirklich viele eingebaut. Es gab auch Folgen, die komplett nur aus Social Links bestanden haben und bei einigen Charakteren wurde sehr stark in die Tiefe gegangen. Ich finde es richtig schön, dass sich die Zeit dafür genommen wurde! Da merkt man aber eben schon, im Spiel kann man sich mehr Zeit nehmen um die Charaktere kennen zu lernen als hier im Anime, aber sie bemühen sich wirklich sehr.

Ich habe mich hier jede Woche auf eine neue Folge gefreut, muss ich ehrlich sagen. Es gab zwar viele Folgen, wo kaum Fortschritt vorhanden war. Aber genauso gab es welche, die vollgepackt waren mit neuen Erkentnissen und Informationen. Es war in meinen Augen eine gute Waage und sehr wahrscheinlich noch angenehmer, wenn man mehrere Folgen nacheinenander guckt. Ich mag den Aufbau des Animes einfach richtig gerne. Gerade diese “kleinen Bosse” sind auch sehr nice und eine gelungene Abwechslungs zwischen den großen Fischen.

   

Für mich, der ich das Spiel bereits gespielt, aber leider nicht beendet hat, war die Adaption bisher sehr gelungen. Leider fällt es mir somit aber auch sehr schwer, die Adaption „neutral“ zu bemessen. Natürlich fehlt das ein oder andere. Hier eine kleine Info, da eine kleine Szene, aber so ist das mit Adaptionen. Ich denke das einzige was mir zu Beginn tatsächlich im Anime gefehlt hat, war die Info, dass er verraten wurde. Das ist denke ich doch eine wichtige Information die nicht fehlen sollte. Aber vielleicht wurde das auch nur aus Plot gründen bisher nicht angesprochen. Somit also jetzt schon mal ein sorry von mir für diesen kleinen „Spoiler“.

Allerdings hat es mir aber auch sehr gut gefallen, wie Detail verliebt die Umsetzung ist. Als Beispiel wäre da die Szene zu nennen in der er das Café sucht und in der er div. Passanten anspricht. Das ist so etwas, dass man auch gekonnt hätte weglassen können, da es keine Relevanz hat. Als Spieler fühle ich mich da aber gut aufgehoben. Aber auch die sonstige Darstellung fand ich super gut. Ob es jetzt kleine Details sind wie das kurze auftauchen oder anspielen diverser Sozial Links, oder aber die Funktionsweise der App. Da machte das Spiel schon fast einen schlechteren Job. Auch seine erste Verwandlung in sein alter Ego und das Auftauchen von Arsen Lupin waren so cool dargestellt, dass ich mich super aufgehoben fühle.

Vom Soundtrack will ich gar nicht erst anfangen. Shoji Meguro ist einfach eine Ikone. Ich liebe den Persona Soundtrack einfach. Die Stücke auch in der Serie zu haben ist eine absolute Wonne. Ich muss mir gleich noch das Album aufs Smartphone ziehen, war ja zum Glück Teil der Collector´s Edition. Ich kann nur nochmal betonen, dass ich mich absolut zu hause hier fühle.

Allerdings muss ich an dieser Stelle auch gestehen, das der Anime stellenweise etwas zweischneidig war. Während am Anfang die Detailverliebtheit kaum grenzen kannte, wurde schon bald klar, dass ihnen die Zeit ausgeht. Also nahm das Tempo mit fortlaufender Folgenzahl zu und das man Dungeons in 1 oder 2 Folgen abgespeist hat fand ich wirklich etwas schade…. Naja was solls? Spaß hat die Serie trotzdem gemacht. Über die Wahl des Endes war ich ehrlich gesagt erstaunt und überrascht, allerdings wird hier ja noch ein Special kommen, welches das ganze wohl noch mal aufgreifen wird. Somit war ich zusammengefasst eigentlich recht zufrieden mit dem Anime.

Was die Action angeht bin ich mit dem Anime ebenfalls sehr zufrieden, da gibt es für mich nichts zu beanstanden. Generell man einen tollen Einblick in die Charaktere bekommen und die Story war durchgängig gut! Außerdem wurden auch die Schattenseiten der Charaktere gezeigt, was ich ebenfalls sehr gut fand. Umso weiter ich den Anime gesehen habe, umso mehr wuchs meine Lust auf das Spiel, dahingehend macht der Anime also wirklich einfach alles richtig. Für das Ende des Animes wurde nur eines der Spiel-Enden benutzt, so bekommt man also als Zocker erst Recht die Lust, das Spiel zu spielen und die anderen Enden oder zumindest ein weiteres in Erfahrung zu bringen. Ich bin absolut zufrieden und kann jedem Persona- und Shin Megami Tensei Fan den Anime nur ganz warm ans Herz legen! Von uns gibt es 7 von 10 abgeschlossenen Social Links.

Eure


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Wakanim

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