Light Novel Review: Reborn as a Vending Machine, I Now Wander the Dungeon Band 1

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 5 Minuten.

Seit ich Ende letzten Jahres so richtig auf den Geschmack von LN´s gekommen bin, habe ich für meine Verhältnisse recht viel gelesen/geschafft. Allen voran natürlich eine ganze Menge interessanter Isekai Storys. Dabei war es ein eher gemischtes Erlebnis mit besseren und schlechteren LN´s. Nichts desto trotzt ist mir somit keine Story zu seltsam zu kontroverse oder zu abgespaced. Da ich bereits mit „So I´m a Spider, So What?!“ und „Reborn as a Slime in another World“ meinen Spaß hatte, stolperte ich als nächstes über die Veröffentlichungsliste von Yen Press und war direkt von einer Reihe ganz besonders fasziniert.

Ich spreche hier natürlich von „Reborn as a Vendingmachine, now I wander the Dungeon“. Wenn der Titel schon nicht genug aussagt, warum man hier einfach mal reinlesen muss, weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich meine WTF? Als Tier oder sonstiges Lebewesen ist ja eine Sache…. aber als lebloses Objekt? Das kann doch eigentlich nur ein Totalausfall werden… oder? Ehrlich gesagt war die LN absolut witzig und ich hatte riesigen Spaß daran hier nun viel Spaß mit meiner Review.

Als ein junger Mann dessen grüßte Leidenschaft Verkaufsautomaten sind, unglücklicherweise in einen Autounfall verwickelt wird, stirbt er beim Versuch den Sturz des herabfallenden Automaten abzubremsen. Bevor das letzte Leben aus seinem zerdrückten Körper entweicht, stellt er noch überglücklich fest, das dem Gerät nichts passiert ist. Kurz darauf entschwindet sein Bewusstsein.

Als er ein wenig Später wieder zu Bewusstsein kommt, muss er erschreckt feststellen das er nicht mehr in der Lage ist sich zu bewegen. Überrascht stellt er fest, das sein Körper plötzlich dem Objekt das er mehr als alles liebt ähnelt, einem Verkaufsautomaten. Doch wie war dies möglich? Ein kurzer Blick in seine Umgebung machte ihm klar, das er an einem ihm unbekanntem Ort war. Vor ihm spannte sich ein weiter See und die Decke bestand aus dunklem unförmigen Stein. War er tatsächlich in einem dieser Typischen Rollenspiel Dungeons gelandet? Und wie solle er als Verkaufsautomat ausgerechnet hier überleben, wo doch an jeder Ecke Monster nur darauf lauerten ihn zu zerstören. Doch als Plötzlich eine junge Schönheit vor ihm auftaucht, schöpft er neuen Mut und es eröffnen sich ihm ganz neue Möglichkeiten. Zusammen macht sich das ungleiche Duo auf den Weg zu allerhand Abenteuern ….

   

Bei diesem Setting kann die Story doch eigentlich nur total Banane sein… oder? Und das ist sie auch, seid euch da mal sicher. Denn das Leben als Verkaufsautomat ist gar nicht mal so einfach wie man es sich vorstellt. Glücklicherweise wird Boxxo, wie er in der neuen Welt heißt mit Magie angetrieben. Denn in der mittelalterlichen Fantasy-Welt gibt es natürlich keinen Strom. Das ganze hat aber einen großen Nachteil. Denn das Mana für die Magie kommt natürlich nicht aus dem Nichts. Mithilfe der Einnahmen die er durch seine Verkäufe generiert muss er sich aktiv und am Laufen halten.

Doch auch hier gibt es einen kleinen Haken, der Boxxo´s Leben nicht gerade vereinfacht, denn die Artikel die er wiederum verkaufen will, muss er erst mal aufstocken, sie also Kaufen…. und das natürlich ebenfalls von dem Geld welches er durch den verkauf generiert. An sich ist das ganze ein echt fieser Kreislauf. Allerdings, macht genau der, manche Szenen dann wiederum echt lustig. Wenn Boxxo hart am überlegen ist, wie Teuer er einen Artikel machen soll, oder aber im Umkehrschluss, ob es sinnvoller ist, seinen Bestand zu Füllen oder doch ein paar Skills zu erwerben.

Skill sind hier aber keineswegs wie in SAO, Slime oder Spider, Kampffähigkeiten. Hier beziehen sich die meisten auf seine Funktionalitäten. Recht zu beginn erwirbt er hier zum Beispiel eine Funktion zum erwärmen seiner Artikel um so etwa, warme Suppe servieren zu können. Seine Funktionen werden im Laufe des Bandes aber immer ausgefallener und auch einen Transformer Skill wird bereits angedeutet. Dieser ist aber so teuer, das er uns wohl erst im Laufe der Reihe gezeigt wird.

Eine weitere sehr coole Kleinigkeit die die Auswahl seiner Produkte betrifft, ist der kleine interessante Plottwist, das er lediglich das verkaufen kann, was er bereits in seinem vorherigen Leben mal an solch einem Automaten geshopped hat. Naja da er aber total süchtig nach den Dingern war (Kein Kommentar hier zur Todesart), ist seine Auswahl doch sehr ausgewogen, was wiederum einige sehr interessante Szenen hervorruft.

Aber nun auch genug zu ihm, denn neben ihm gibt es auch eine ganze Hand voll interessanter Haupt und Nebencharaktere. Allen voran natürlich die junge Schönheit, die ihn aus dem Dungeon gerettet hat und ihn seit dem als Rucksack durch die Gegend trägt. Lammis heißt der laufende Muskelmeter, der genauso stark wie tollpatschig ist. Dafür hat sie ein riesiges Herz und würde für ihre Freunde und Verbündete alles machen, was in ihrer Macht steht. Zu ihr gesellen sich der Gildenmeister, ein Bär, der anfangs Boxxo gegenüber eher skeptisch war und etwas später auch noch die exzentrische Magie-Item Spezialistin Hulemy, ihrerseits die beste Freundin von Lammis.

Natürlich gibt es noch eine Hand voll kleinerer Rollen und Nebencharaktere, diese tragen aber wenn überhaupt eher in Zukunft noch etwas zur Story bei. Diese ist übrigens durchweg unterhaltsam, da der Autor es hier sehr gut versteht ein spannendes Setting mit interessanten Konstellationen zu schaffen. Auch das Videospielsetting mit den Level Up´s und den HP und so finde ich wirklich interessant. Ich bin wirklich gespannt was hier noch so kommt.

Allen vorweg muss ich aber die echt kurzen Kapitel loben. Grundsätzlich bin ich ja kein großer Freund davon, allerdings fand ich es hier echt super, da es hier ein wenig wie Fastfood für zwischendurch war. Hat man Abends oder unterwegs noch mal kurz Zeit, liest man mal eben eins der 4-10 Seiten langen Kapitel. Die sich übrigens auch äußerst gut lesen! Ob das allerdings am Schreiber oder am englischen Übersetzer liegt, kann ich leider nicht beurteilen! Die englische Version ist aber wirklich sehr sehr gut gelungen und absolut empfehlenswert.

Allein wenn man den Titel sieht, muss man doch eigentlich Lust auf diese LN bekommen … oder? Ich meine allein der ist ja schließlich schon so absurd, das die Story dem doch eigentlich nur gerecht werden kann und dass schafft sie hier auch definitiv vortrefflich. Von meiner Seite kann ich die LN absolut jedem empfehlen, für denn es nicht immer um große Abenteuer wie die Weltrettung gehen muss, sondern es einfach mal genügt vor sich hin zu leben.

Wer also Lust auf ein absurdes und lustiges Abenteuer mit liebevollen Charakteren hat, der ist hier definitiv bestens aufgehoben. Ich kann nur sagen, dass ich nun froh bin, den Beitrag endlich geschrieben zu haben und nun hoffentlich schon bald mit dem 2. Band starten kann, weil ich unglaublich gespannt darauf bin, wie die Story wohl noch weiter geht. Von daher danke für die Aufmerksamkeit!

P.s. Vielleicht schafft es in Zukunft ja auch noch eine weitere … etwas absurde LN zu uns, nämlich der lustige und absurde Titel: „Isekai Onsen ni Tensei shita Ore no Kounou ga Tondemosugiru“ oder auch: „I was reincarnated as a hot spring in an alternate world, and I’m way too effective“ freuen würde ich mich, da er mindestens genauso absurd und durch ist xD

Euer


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