Serien Review: Legends of Tomorrow Staffel 2

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Legends of Tomorrow

Auf gewisse Weise bin ich fasziniert, was aus dem Arrowverse geworden ist. Was ursprünglich mit einer einzigen Serie begann, hat mittlerweile eine Vielzahl weiterer Serien erschaffen. Mit Flash kamen Metawesen hinzu, Supergirl brachte Aliens mit ins Spiel und Legends of Tomorrow kam mit einer unterhaltsamen Zeitreise-Geschichte daher.

Da ich wie auch im Beitrag zur ersten Staffel bereits geschrieben, schon immer von Zeitreise-Geschichten fasziniert war, hatte letztere Serie schon immer eine kleinen Stein bei mir im Brett. Da es seit dem ersten Supergirl Jahr bereits lustige Crossover gibt, hatten wir uns etwas zurückgehalten was die Serien anging. Als wir dann vor kurzem bei Amazon zufällig über Flash und Legends of Tomorrow gestoßen sind, war unsere Lust erneut geweckt. Gestartet haben wir mit Flash und weiter ging es mit Legends of Tomorrow. Nun also viel Spaß mit meiner Review zu Legends of Tomorrow Staffel 2.

Die Gefahr die der Zeitline durch Vandal Savage drohte, veranlasste den Time Master Rip Hunter dazu eine Gruppe von Individuen um sich zu scharen, deren Verschwinden keine allzu großen Konsequenzen veranlassen würde. Die Gruppe war ein bunt gemischter Haufen, vom Vigilanten, über eine Assassine bis hin zu Bankräubern war alles enthalten. Zusammen schaffte die Gruppe es Vandal Savage zu besiegen und die Zeitlinie zu retten, doch Rip Hunter zahlte dafür mit dem höchsten Preis, seinem Leben.

Da die Crew der Waverider von nun an etwas ziellos zur die Zeit trieb, übernahm Sarah Lance die Position von Rip und suchte ein neues Ziel für die Gruppe. Dieses trat in ungeahntem Maße aber mit bekannten Gesichtern aus dem Schatten, als Malcolm Merlyn, Damien Darhk und Eobard Thawne sich als vereinte Legion of Doom präsentierten um mithilfe des Speer des Schicksals die Realität zu ihren Gunsten zu ändern. Mit einer neuen Mission und einem großen Zahl brachen die Legenden zu einem neuen Abenteuer auf.

   

Ich kann es nicht oft genug sagen, ich liebe Zeitreise-Geschichten, nur leider gibt es zu wenig. Legends of Tomorrow ist einer der Ableger der wirklich einen sehr guten Job macht. Bereits die erste Staffel wusste mit ihrer Thematik zu überzeugen. Klar war der Plot stellenweise etwas naja… herbeigezogen. Ich sag da nur Chronos der Verräter und natürlich der verräterische Time Master Rat.

Dennoch hat die erste Staffel es bereits hervorragend geschafft zu unterhalten. Daher war ich ziemlich überzeugt, das auch die zweite Staffel hier nen guten Job macht und habe mich erfreulicherweise auch keineswegs getäuscht. Denn nachdem es in der ersten Staffel bereits um nichts geringeres als die Zeit ging, geht es diesmal um die Realität. Lustig eigentlich, das sich Flash zu Beginn der Season mit dem Flashpoint, einem Ereignis, welches ebenfalls die Realität veränderte beschäftigt hatte.

Da frage ich mich dann ja doch, ob beides in irgendeiner Art zusammen hängt? Naja egal. Denn der Kampf um den Speer des Schicksals wusste erneut mit interessanten Storyline´s den Plot voran zu bringen. Denn wer hätte es gedacht, (Achtung milder Spoiler!!) der gute Rip Hunter hat das Ende der vergangenen Staffel natürlich doch überlebt und sogar zeitweise die Seiten gewechselt.

Lustigerweise musste ich bezüglich der Legion of Doom etwas lachen. Denn wie auch die Serie gewissermaßen ein Auffangbecken für kleinere Helden und Figuren der anderen Serien aus dem Arrowverse ist, so gestaltet sich eben genau jene Gegnergruppe(also die Legion of Doom) ja aus den Antagonisten der Serien. So gesehen eine unglaublich intelligenter Ansatz um die Charaktere zu erhalten und sie gleichzeitig auch im Bewusstsein der Zuschauer zu etablieren. So kommt es auch für jemanden der vielleicht kein Arrow guckt zu gute um die Charaktere etwas besser kennen zu lernen.

Auch das sie in dieser Staffel erneut an den ein oder anderen bekannten Ort zurück gekehrt sind war ne coole Sache, die sich keineswegs wiederverwertet angefühlt hat. Sehr cool war die dazu kommende Problematik der Zeitrelikte, jener Doppelgänger, deren Zeitstrang nicht mehr existent ist. Ein sehr cooles kleines Gedankenspiel, welches ja auch in Flash diese Season eine Rolle gespielt hat.

   

Ich bin ein riesiger Fan von Arrow und Flash! Legends of Tomorrow konnte mich leider nicht so gut unterhalten oder fesseln aber meinen Spaß hatte ich trotzdem. Da mir die meisten der Charaktere nicht so zusagen, habe ich mich eher an der Story orientiert und die ist halt gut. Ich finde die Geschehnisse und Twists der Folgen sehr gut und es wurde auch nie langweilig. Alles in allem ist es aber eine gute, solide Serie und als DC Fan ein absolutes Muss!

Zusammengefasst war ich eigentlich ziemlich zufrieden mit der 2. Staffel. Ob sie sich jetzt verbessert oder verschlechtert hat, kann ich so gar nicht sagen, auf der anderen Seite muss ich aber auch anerkennen, das es unglaublich wenig gibt, was mir so gar nicht zugesagt oder eher mich gestört hat.

Wer also Spaß an der ersten Staffel hat, wird auch die zweite mögen und für all jene, die sich immer noch nicht trauen hier rein zu gucken, probiert es einfach. Legends of Tomorrow ist eine sehr coole und interessante Serie, mit einem bunten Charaktermix, der konstant Stimmung bringt. Ich kann die Serie nur empfehlen und für mich ist sie nach Flash mein Favorit im Arrowverse.

Euer


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