Manga Review: Gamers Band 1

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 4 Minuten.

Hier geht es zur Review des 1. Light Novel Bandes

Nachdem ich nun vor ein paar Wochen bereits die LN von Gamers gelesen habe, bin ich natürlich auch unheimlich interessiert, wie wohl die Manga-Adaption des ganzen umgesetzt wird. Vorab bin ich schon ziemlich positiv Zuversichtlich, da ich mir sehr gut vorstellen kann, das die Story mit Bildern untermalt gut funktioniert. Ich meine es ist ja nicht so, als würde sie in LN-Form nicht funktionieren, ich bin einfach nur der Meinung, das der Manga hier eindeutig das bessere Medium ist.

Den Romcom funktioniert meiner Meinung nach auch im Manga besser als im Anime. Über Slice of Life lasse ich da gerne mit mir reden:) An dieser Stelle also ein großes Danke schön an Altraverse für das Bereitstellen des ersten Manga Bandes und viel Spaß mit meiner Review.

Der schüchterne Keita Amano ist ein Gamer durch und durch. Er liebt es seine komplette Freizeit in Games zu stecken und das obwohl er nicht gerade besonders gut darin ist. Doch diese Leidenschaft hat ihn ziemlich isoliert. Er hat zwar keine Freunde, doch das stört ihn nicht sonderlich, da das eintauchen in Videospiele ihn wunderbar ablenkt. Dennoch wünscht er sich von tiefstem Herzen ein paar Freunde mit denen er sich über seine Leidenschaft austauschen kann.

Dieser Wunsch sollte sich schon bald erfüllen, als das allseits beliebte School-Idol Karen Tenno eines Tages ganz unverhofft vor ihm steht und ihm ein unglaubliches Angebot macht. Sie lädt ihn in den Games-Club der Schule ein. Einem Treffpunkt von seines Gleichen und damit die Erfüllung seiner Träume…

   

Was soll ich sagen, ich lag mit meiner positiven Zuversicht komplett richtig! Den obwohl sich der Manga relativ nah an die Vorlage hält, machen allein schon die Gesichtsgestiken hier den großen Unterschied. Es ist eben doch ein unterschied, ob man das verzeihen des Gesichtes lediglich beschrieben bekommt oder es auch tatsächlich mit ansehen kann. Aber ich gehe schon fast wieder einen Schritt zu weit und spoilere meine Meinung direkt am Anfang xD

Das ganze Setting rund um den einsamen Außenseiter Keita gefällt mir eigentlich ziemlich gut. Gerade für mich, dessen größte Leidenschaft eben doch die Games sind, ist eine Story rund um Videospiele natürlich immer recht. Ob dies nun in Form irgend eines Isekai, eines MMO´s oder das gute alte Bresttspiel (bzw. die Gamble-Sparte) ist, ich bin für Spiele immer zu haben. Somit bin ich eigentlich auch immer für Storys rund um Games offen und bei einer Reihe die selbige schon im Titel trägt, kann man doch wohl hohe Erwartungen haben?

Naja nicht ganz. Den Gamers setzt zwar grundsätzlich auf Videospiele um einen Verbindung zwischen den Charakteren zu erschaffen, nutzt diese aber auf gewisse Weise nur sehr oberflächlich aus. Denn die Romcom-Sparte hat in meinen Augen im Manga die Führung fest in der Hand. Alles ist sehr zielstrebig auf das Liebesleben von Keita geprägt und viele unwichtigere Details wurden letztendlich weg gelassen. Somit schreitet die Story (gefühlt) auch sehr schnell voran.

Was mir hier zum Beispiel fehlt, ist der ganze innere Monologe von Tasuku, Keita´s erstem Videospiel Freund. Denn in der Light Novel wurde das zweite Kapitel gänzlich aus seiner Sicht erzählt und beleuchtete auch seine Beziehungen unter anderem zu seiner Freundin Aguri. Im Manga wiederum wird der Fokus klar auf Tasuku´s Interaktionen mit Keita gelegt. Vielleicht ärgert mich das aber auch nur, weil Tasuku in meinen Augen der beste Charakter der Serie ist.

Was neben den Gesichtsgestiken auch gut geregelt wurde, war die Sache mit Chiaki. Als sie in der LN eingeführt wurde, also ihr erstes Artwork bekam, sah sie schon so ziemlich wie nach ihrer Veränderung aus. Was mir Keita´s spitze Bemerkungen über die Frisur fast schon unverständlich machte. Hier im Manga sieht man den Unterschied dann doch ziemlich deutlich und es ergibt hier auf jeden Fall auch alle mal mehr Sinn! Somit also ein weiterer Pluspunkt an den Manga.

Ich muss sogar gestehen, das sich der Manga etwas leichter lesen ließ als die LN. Das bedeutet, nicht das diese schlecht geschrieben oder übersetzt ist. Es ist eher die Tatsache, das man bei drögeren Abschnitten a)leichter drüber kommt und b) viele innere Monologe die sich im Kreis gedreht haben im Manga schlicht weg für ein sauberes Storytelling geopfert wurden. Finde ich persönlich nicht schlimm, da es sich so anfühlt, als wäre das wichtigste geblieben.

Was die Zeichnungen und das Charakterdesign angeht, bin ich auch der Meinung, das hier genau der richtige Mangaka ausgewählt wurde. Es ist zwar nicht so als würde hier irgend etwas ganz besonders weit aus der Masse hervor stechen, aber die Zeichnungen sind sehr solide und können sich durchaus sehen lassen. Auch wenn manche Kapitel-Cover hier durchaus mit etwas weniger Stoff ein oder zwei Altersklassen darüber sein könnten XD

 

Die Manga-Adaption von Gamers hat mir unglaublich gut gefallen, sodass ich auch den zweiten Band quasi unmittelbar danach verschlungen habe. Ich wollte ja schließlich wissen, was ich denn noch nicht kenne. Der erste Band deckt die erste Light Novel fast vollständig ab und macht damit einen sehr guten Job. Wer also Lust auf eine spaßige Romcom-Story mit vielen Videospiel-Anspielungen hat, der wird hier mit Gamers auf jeden Fall genau richtig liegen. Ich werde auf jeden Fall auch weiterhin dran bleiben und freue mich jetzt schon darauf in den Anime rein zu schauen wenn er den von Kazé später dieses Jahr veröffentlicht wird.

Euer


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Gamers Manga Band 1

Gamers Manga Band 2

Gamers Manga Band 3

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