Anime Review: That Time I Got Reincarneted as a Slime

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Hier geht es zur Review des 1. Light Novel Bandes

Hier geht es zur Review des 1. Manga Bandes

Seit ich vor etwas über einem Jahr verstärkt damit begonnen haben Ligth Novels zu lesen, begleitet mit dabei vorallem die Isekai Thematik. Da ich selbst ein Fan dieses Genre bin, bin ich natürlich auch offen für allerlei Variationen und Settings. Neben meiner heiß geliebten Reihe: „So I´m a Spider, so what?“, war es aber „That Time I Got Reincarnated as a Slime“ welche mich in den Anfängen begleitete. Ich war damals sogar so doll, das ich mir versehentlich den englischen Manga-Band bestellt hatte, da ich dachte es wäre die Light Novel.

Mittlerweile haben die coolen Leute von Altraverse den Manga ja auch hierzulande veröffentlicht und ich warte nur auf die Ankündigung der Light Novel (habe sie auf englisch hier bis Band 3 liegen). Als dann vor einem halben Jahr die Anime Adaption anlief war ich vorab ja etwas skeptisch, da aus der Erfahrung heraus Adaptionen meist eher… meh sind. Allerdings schaffte es Slime bereits mit der ersten Folge alle Zweifel zu vertreiben und mich köstlichst zu unterhalten. Dank Crunchyroll die mir einen Account zur Verfügung gestellt haben konnte ich den Anime dann auch Woche um Woche verfolgen nun also viel Spaß mit meiner kleinen Review.

Satoru Mikami ist ein 37 jähriger Mann in der Blüte seines Lebens. Sein berufliche Zukunft sieht recht gut aus und auch mit seinen Mitarbeitern kommt er gut zu recht. Doch dieses ruhige Leben nahm ein jähes Ende, als er bei einer Verabredung mit seinem Untergebenen plötzlich abgestochen wird und stirbt.

Doch das Schicksal meint es gut mit ihm. Während er stirbt, hört er eine göttliche Stimme, die zu ihm spricht und seine letzten Gedanken und Wünsche in Fähigkeiten umwandelt. Ohne das ganze tatsächlich mit zu bekommen, wird ihm eine zweite Chance unter besseren Bedingungen, die er selbst mit beeinflusst hat geschenkt.

Als er wieder zu sich kommt und sich bereits tot wähnt, stellt er schnell fest das er noch immer unter den lebenden weilt, auch wenn er weder Beine noch Arme spüren kann. Da er aber dennoch in der Lage ist sich zu bewegen, erkundet er seine Umgebung. Schon bald trifft er den Drachen Veldora, der in jenem Dungeon versiegelt ist und geht mit ihm einen Pakt ein. Dank dem neu gefundenen Freund, erfährt er von der Welt und macht sich auf den Weg sein neues Leben als Slime, in vollen Zügen zu genießen.

   

Wie oben bereits erwähnt, schaffte es die Serie bereits mit der ersten Folge mein Herz zu erobern. Es ist so selten der Fall, das eine Adaption besser ist als ihre Vorlage, hier trifft es aber alle mal zu und dann von Adaption zu Adaption. Ist der Manga bereits besser als die Light Novel, so topt der Anime das ganze noch mal und verbessert seine Adaption des Manga noch ein mal. So lobe ich mir das, warum schafft es ein kleines Studio wie 8-bit solch eine Hürde zu erklimmen, an der andere größere und erfahrenere Studio´s so krass scheitern?

Doch was macht diese Adaption so gelungen im Vergleich zu so vielen anderen? In meinen Augen macht hier vor allem das Pacing einen grandiosen Job. Denn für gewöhnlich wird eine Light Novel auf etwa 3-4 Episode zusammen gestaucht und lediglich auf die wichtigsten Ereignisse herunter gebrochen. Hier wiederum umspannten die ersten 9 Folgen den ersten Band der Light Novel und das ohne das sich die Story in irgend einer weise gestreckt gefühlt hätte. Der Anime legt solch ein ruhiges und angenehmes Tempo vor und wird seinem Actionanteil dennoch vollends gerecht.

Denn die Story des kleinen Schleims will natürlich in typischer Isekai-Fashion ein gelungener Mix aus Fantasy-Action und Slice of Life sein. Somit sind die Kämpfe für den kleinen Overpowerten Schleim natürlich normale Tagesordnung. Aber auch hier gewinnnt der Anime im Vergleich zu manch anderem Genre Partner. Denn obwohl der kleine Rimuru wie er ja in der neuen Welt heißt im Verhältnis ziemlich OP ist, werden uns im Laufe der ersten Staffel eine Hand voll Kandidaten gezeigt, gegen die auch er alt aussehen würde. Kombiniert mit der Tatsache, dass auch er sich gegen die „Bossgegner“ der jeweiligen Arc´s anstrengen muss und fertig ist eine umfassend gelungene Story.

Auch die Charaktere der Serie können sich alle samt sehen lassen. Wenn ich mir da das Kommentar des LN-Autor´s in Erinnerung rufe, der sich dafür entschuldigte, dass nur Monster auftauchen, muss ich immer wieder leicht grinsen. Denn da unser kleiner Schleim ja zum „König“ der Monster wird, ist die Palette seiner Gefolgsleute ziemlich gemischt. Und nahezu jeder neue Charakter trägt etwas zur Story und zur Gemeinschaft bei. Ob es jetzt simple Unterstützung des Alttags sind, oder doch mit Kampfkraft aufgewogen wird, ist dabei egal.

Vor allem Rimuru hat es mir hier im Anime aber angetan, was ich echt gut finde, da ich meist nicht so auf die zentralen Hauptcharaktere stehe (wobei hier der Anime der Light Novel voraus ist). Denn im Anime wirkt er deutlich gelassener und sympathischer, als er es noch in der Light Novel war, denn dort nervte er mich ein wenig mit dem gegrübel und den inneren Monologen. Aber auch die Nebencharaktere sind durchaus nett an zu sehen. Ob es jetzt der kleine Gobuta ist, der niemals aufgibt, der starke und zuverlässige Ranga, der sowohl Haustier wie auch Kampfgefährte von Rimuru ist oder aber der Teufel-Clan rund um Benimaru ist.

Animationstechnisch kann sich der Anime allemal sehen lassen, denn das CGI ist hier so gut verarbeitet, das es kaum stört, wobei es gefühlt selten eingesetzt wurde. Die Kämpfe waren eine absolute Augenweide und vor allem die Darstellung von Rimuru´s Einzigartigem Skill „Großer Weiser“ waren so cool umgesetzt, wie ich es mir nach dem Lesen der Light Novel nur hätte wünschen können. Mich persönlich konnte die Serie auch musikalisch überzeugen und der Soundtrack war einfach nur Top!!

Mit „Wiedergeboren als Schleim in einer anderen Welt“ hat das kleine Studio 8-bit wirklich einen großartigen Job abgeliefert und bewiesen, das Isekai mehr sein können als eindimensionales Storytelling mit einer geballten Ladung Ecchi. Der kleine Schleim erlebt ein spannendes Abenteuer und ich hoffe wirklich darauf die Serie in nicht allzu ferner Zukunft bei mir im Schrank stehen zu haben!

Ich kann die Serie jedem Fantasy-Fan nur wärmstens empfehlen und jeder Isekai-Kritiker sollte dieser Serie zumindest mal eine Chance geben, denn sie ist eins der wenigen Beispiele die zeigen, wie Isekai richtig geht! Ich freue mich jetzt schon riesig auf die 2. Staffel die Ende des Jahres die Story von Rimuru fortsetzt, dahingehend bekommt die Serie von mir 9 von 10 wiedergeborenen Schleims.

Euer


 

Crunchyroll

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