Manga Review: Doubt

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 3 Minuten.

Wie schon oft genug erwähnt, bin ich ein großer Fan des Psychological Genre und je brutaler oder auch spannender die Handlung umso mehr bin ich daran gefesselt. Mit Serien wie Monster, Bis deine Knochen verrotten und Kokokku lege ich ja schon fast eine kleine Kombo-Kette hin und wollte diese auch nicht unbedingt reißen lassen.

Also habe ich mir überlegt eine etwas ältere Reihe die ich schon mal gelesen habe noch ein mal zu lesen und diese auch gleich durch die beiden Nachfolgeserien des Mangaka zu ergänzen. Die Rede ist hier natürlich vom Werwölfe vom Düsterwald-esquen „Doubt“ von Yoshiki Tonogai und den beiden Fortsetzungen Judge und Secret. Nun also erst mal viel Spaß mit meiner Meinung zum spannenden Überlebenskampf in Doubt.

 

Das populäre Handygame Rabbit Doubt ist ein äußert beliebter Zeitvertreib unter jugendlichen. Innerhalb des Games haben die Spieler, deren Avatare Hasen sind, die Aufgabe den Verräter in den eigenen Reihen zu finden, der Runde für Runde weitere Opfer fordert. Um dieses Spiel zu gewinnen, muss mein die Aktionen der Mitspieler genaustens beobachten und auf jedes noch so kleine Detail achten.

Auch Yuu spielst dieses Spiel voller Begeisterung mit einer Gruppe Fremder Menschen. Als sie sich eines Tages entschließen sich auch im realen Leben zu treffen geschieht das unglaubliche und sie werden allesamt entführt. Als sie nach und nach wieder zu Bewusstsein kommen, stellen sie fest, das sie in einem verlassenen Haus eingeschlossen sind. Kurz darauf entdecken sie die erste Leiche und schnell wird klar, dass sie nun in einer realen Runde Rabbit Doubt um ihr Leben kämpfen müssen….

   

Als ich den Manga vor knapp 10 Jahren zum ersten mal gelesen hatte, war das Spiel „Werwöfe vom Düsterwald“ für mich gar nicht existent und die Thematik war für mich etwas neues noch nie da gewesenes. Heute ein Jahrzehnt später, kenne ich die Spielmechanik und Thematik nur zu gut und der Manga funktioniert nicht mehr ganz so gut wie beim ersten mal. Schließlich hatten sie die markanten Ereignisse vor Begeisterung in mein junges Hirn gebrannt und das Mysterium war damit leider ein Stück weit verflogen.

Nichts desto trotzt hatte ich auch jetzt noch mal Spaß daran, den Spekulationen und Leiden der Charaktere zu folgen. Denn in meinen Augen macht der Mangaka hier wirklich nen sehr guten Job. Denn auch der Leser kann tapfer miträtseln was denn hier nun eigentlich gerade abgeht, dabei bekommen wir dennoch so wenige Hinweise serviert, das es schon fast unmöglich ist auf den tatsächlichen Täter zu schließen. Auch wenn im Laufe der 4 Bände bei dem kleinen Cast die Verdächtigen schnell ausgehen 😉

Die Charaktere sind aber eine der großen Stärken des Manga. Denn sie sind allesamt recht gut geschrieben und tragen die Story sehr gut und unterhaltsam zur Show. Dabei fällt es stellenweise recht einfach Partei für den ein oder anderen zu ergreifen, da das Gegenüber meist in ein so schlechtes Licht gerückt wird, das einem als Leser eigentlich gar nichts anderes einfällt als den ensprechenden Charakter zu Antagoniseren.

Auch das Setting selbst mit dem abgeriegelten Haus, dessen Türen nur durch die Codes der Spieler geöffnet werden können fand ich damals sowie heute eigentlich ziemlich cool. Auch wenn man hier den Einfluss von Filmen wie Saw unweigerlich spürt. Selbiges gilt natürlich auch für die Brutalität, wobei diese ja noch verhältnismäßig human ist und lediglich als Mittel zum Zweck verwendet wird.

Leider kann man bei einem Mystery-Manga der nur 4 ganze Bände zählt und nur 6(7) Hauptcharaktere hat leider nicht allzu viel schreiben ohne zu Spoilern und das will ich hier definitiv nicht. Das würde jedem anderen den Lesespaß verderben. Als milden Spoiler schicke ich vielleicht nur noch rein, dass das Ende vielleicht nicht jedem gefallen wird. Ich persönlich fand das Ende absolut gelungen und zum Kontext der Serie absolut passend.

Manchmal ist eine kurze in sich geschlossene Serie besser als ein Werk welches gefühlt ewig weiter geht ohne zum Punkt zu kommen. Doubt ist mit 4 Bänden ein guter Vertreter wie man Psycholocial richtig macht und macht auch beim wiederholten lesen spaß, selbst wenn man dann schon weiß, was das große Geheimnis ist und wer hinter all dem steckt.

Wer also Spaß an düsteren Storys hat, in denen die Charaktere um ihr überleben kämpfen ist hier genau richtig. Außerdem geht es dann ja auch schon spannend mit Judge weiter, wenn man von der Thematik nicht genug bekommen kann.. Von mir gibt’s an dieser Stelle 8 von 10 überlebenden Häschen.

Euer


*

Doubt Manga Band 1

Doubt Manga Band 2

Doubt Manga Band 3

Doubt Manga Band 4

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